Mit 80 Jahren beneidenswert aktiv

Bild: Dr. Kouroush Esfandiari

Wer kann das schon von sich sagen? Karate seit 50 Jahren und das noch mit 80 Jahren!
Dr. Kouroush Esfandiari kann auf diese beiden "runden" Daten in diesem Jahr zurückblicken. Er betreibt in Deutschland und im Iran seit seinem 30. Lebensjahr diesen Budo-Sport, der ihn bis heute nicht losgelassen hat.
Er ist im Verein und auf Lehrgängen immer noch aktiv! Auch am Freikampf im Training nimmt er immer noch teil und die Würfe und die Bodenübungen praktiziert er auch noch. Er will sich auch in seinem Alter noch mit anderen messen. Dabei sind die Jahre auch an ihm gesundheitlich nicht vorbeigegangen. Im Training blicken alle beeindruckt auf ihn und fragen sich, ob sie wohl auch in dem Alter noch so sein werden, so aktiv, so motiviert, so fit. Den Weg von 150 km insgesamt zum Wadokai-Training am Sonntag in Bremen nimmt er regelmäßig auf sich, seit ein paar Jahren allerdings nicht mehr mit dem Motorrad. Sein Wissen gibt er gern an den Nachwuchs weiter und auch als Gesprächspartner nach dem Training ist er gern gesehen.
Er weiß genau, wie er Karate einzuschätzen hat, denn reales Kämpfen ist ihm, als ehemaligem Armeeangehörigen im Iran, auch nicht fremd. So reizt ihn die Möglichkeit, sein kämpferisches Repertoire spielerisch, aber mit Anwendungsbezug im Training zu erweitern. Er sagte dazu einmal: „Ich habe Karate gewählt, weil dieser Sport mir persönlich ein Gefühl von Kampfgeist und Selbstvertrauen vermittelt. Zur Selbstverteidigung ist meines Erachtens Karate absolut ausreichend. Eine Selbstbewusstsein ausstrahlende Aura ist beim Ausüben von Karate – beim Kämpfen ohne zu kämpfen – offensichtlich.“
Einen 5. Dan hat er schon mit einer beeindruckenden Prüfung im Alter von 75 Jahren abgelegt. Nun ist er auch für seine Ausdauer und seine Vorbildfunktion für andere vom DKV mit der Ehrenmedaille in Gold geehrt worden. Das hat er sich auch durch seine Unermüdlichkeit verdient!



Bericht: Peter Wegner
Erstellt: 28.09.2019 08:40Uhr (Editiert: 15.10.2019, 14:59 Uhr)

Jukuren der Karate-Abteilung des SV– Nordenham legen Gürtelprüfungen ab

Bild: SVN. Die Jukurengruppe des SVN von links nach rechts: Karl-Heinz Teichmann 1. DAN, Ingo Lukes, Peter Rebsch, Ulli Braasch, Udo Marx, Erwin Schedwill und Claus Bleckert 3. DAN

Nordenham - SVN
Für die Jukurengruppe der Karateabteilung des SV-Nordenham waren die Gürtelprüfungen fordernd, spannend und letztlich auch erfolgreich.
Unter Jukuren versteht man in Deutschland die Personen, die im Leben bereits erfahrener sind, sprich die Älteren von uns :-).
Und so stellten sich 4 Sportler im Alter von 55 - 69 Jahren den Prüfungsanforderungen entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai – Karatestilrichtung im Deutschen Karate Verband, dem DKV.
Die beiden Prüfer, Claus Bleckert – 3. DAN, und Karl-Heinz Teichmann – 1. DAN, prüften die Teilnehmer recht intensiv, entweder einzeln z.B: im Formenlauf – der Kata, oder bei Partnerübungen zu zweit im Wechsel.
So waren die Prüflinge gut gefordert und zeigten ihr Können bzw. bei der Theorie ihr Wissen.
Gleichzeitig beachteten die Prüfer aber auch die unterschiedlichen Voraussetzungen entsprechend der Altersstruktur, sowie die Bemühungen aller Teilnehmer, ihr Bestes zu zeigen.
Die beiden Prüfer und die 4 Prüflinge sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Zum einem haben die Prüflinge ein weiteres ehrgeiziges Ziel durch regelmäßiges Training erreicht, und damit die Farbstruktur der Gruppe weiter bereichert.
Aber ebenso wichtig ist den Prüfern ein weiterer Aspekt, das sich ein jeder – unabhängig vom Alter – immer im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterentwickeln kann und damit an Lebensqualität dazu gewinnt.

Zum 9. Kyu, den weiß/gelben Gürtel freut sich Peter Rebsch

Den 8. Kyu, den gelben Gürtel erlangte Ulli Braasch

Über den 6. Kyu – den grünen Gürtel, freuen sich Udo Marx und Erwin Schedwill

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 19.09.2019 08:57Uhr (Editiert: 19.09.2019, 16:19 Uhr)

WadoKai - Karateka des SV-Nordenham mit neuen Gürtelfarben

Vordere Reihe von links nach rechts: Marie Büsing, Alex Weiß, Wilhelm Spomer und Clemens Heymann. Hintere Reihe von links nach rechts: Michael Nowack – 1. DAN, Marc Diekmann, Jannik Rösch, Kai Büsing und Claus Bleckert – 3. DAN

Nordenham - SVN
Für die Sportlerinnen*Sportler der WadoKai – Karateabteilung des SV-Nordenham haben sich die Mühen der letzten 6 Monate richtig gelohnt. Denn bei den letzten beiden Prüfungen im kleineren Kreis konnten 8 Karateka den neuen Kyu-Grad ( Schülergrad ), sprich die nächste Gürtelfarbe, erlangen.
Prüfer Claus Bleckert - 3. DAN, und Beisitzer Michael Nowack - 1. DAN, unterzogen jeden Prüfling einer intensiven Prüfung, und so waren die Teilnehmer nicht nur technisch, entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai-Karate-Stilrichtung, sondern auch konditionell gut gefordert.
Insbesondere die Teilnehmer die jetzt den 4. Kyu, den violetten Gürtel, tragen dürfen, mussten ganz besonders zeigen das sie sich in den technischen Feinheiten kontinuierlich weiterentwickelt haben, da sie nun zu den fortgeschrittenen Schülern zählen.
Und so war die Freude am Ende der beiden Prüfungen bei den Teilnehmern aber auch bei den Prüfern sehr groß.

Den 6. Kyu, den grünen Gürtel, darf nun Marc Diekmann tragen.

Über den 4. Kyu – den violetten Gürtel, freuen sich: Marie Büsing, Kimberly Schemaitat, Jannik
Rösch, Alex Weiß, Kai Büsing, Wilhelm Spomer und Clemens Heymann

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 18.09.2019 21:33Uhr (Editiert: 19.09.2019, 16:17 Uhr)

C-Trainer-Lizenz Ausbildung des Bremer Karate Verbandes, dem BKV, für 5 Wadokai-Sportler erfolgreich abgeschlossen!

Bild von links nach rechts: Andreas Seiler – 7. DAN, Ngoc Son Paul Nhan, Lars Hendrik Fuchser, Dominik Holst, Ingo Lukes, Wilhelm Spomer und Frank Steffen – 5. DAN nach der Prüfung in Bremen

Wie in jedem Jahr bot der BKV auch in diesem Jahr von Anfang Februar bis Ende Mai den begehrten Ausbildungslehrgang zum lizenzierten C-Trainer für Karate an. Sehr lobenswert ist, dass der BKV mit seinen beiden Referenten, dem Lehrwart Andreas Seiler (7. Dan Shotokan) und Frank Steffen (5. Dan Wado-Ryu), ein sehr gutes und eingespieltes Referententeam zur Verfügung hat, welches die Teilnehmer aus unterschiedlichen Stilrichtungen sowie aus mehreren Bundesländern optimal ausbildete, so dass die Teilnehmer die fachbezogenen Prüfungsteile der Lizenzvoraussetzungen gut erfüllen konnten!

Die Referenten, beide lizenzierte A-Trainer, boten den Teilenehmern einen optimalen Mix aus Theorie sowie der dann an jedem Tag folgenden Praxis, und banden durch geschickte Fragen-, bzw. Aufgabenstellungen sämtliche Teilnehmer immer sofort in den jeweiligen Unterrichtsteil mit ein. Mal in kleineren, mal in größeren Gruppen und immer wieder neu zusammengestellt, wie auch mit neuen Herausforderungen für die Teilnehmer.

Der theoretische Teil umfasste folgende Themen: Sportpolitik, -pädagogik und -biologie, Trainingsaufbau wie z. B.: Grundlagentraining im Bezug auf Koordination, Flexibilität, Kraft, Ausdauer sowie der Schnelligkeit und dies bezogen auf die unterschiedlichen Altersgruppen von Kinder bis hin zu den Jukuren im Rentenalter, Breiten- wie auch Leitungssport fürs Kihon-, Kumite- sowie dem Kata – Training, Notwehrparagraph, Motivation, Leistungssteigerung durch Trainingshilfsmittel, eine optimale Trainingsplanung um Breiten- wie auch Leistungssportlern gerecht zu werden, Spezifika des Karate-Do – sprich, die menschlich moralische Weiterentwicklung des Einzelnen im positiven Sinne sowie die Geschichte des modernen Karate.

Während der praktischen Ausbildung wurde den Teilnehmerinnen / Teilnehmern immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich in verschiedener Art und Weise in der Rolle der Übungsleiterin / des Übungsleiters zu üben. Und dies mal zu zweit, dritt oder zu viert. Da die meisten von ihnen bereits vor Beginn der Ausbildung als Trainerin / Trainer bereits tätig waren, wurden diese Aufgaben, auch durch die Hilfestellung der Referenten, gut gelöst. Dies spiegelte sich dann in den zu erarbeitenden ausführlichen Trainingsplänen wider, die eine Grundlage für die am Ende abzulegende praktische Prüfung waren.

Für den Soundkarate – Ausbildungspart wurden sie von Daniel Steffen, 3. DAN Wado-Ryu und Soundkaratetrainer, bestens unterstützt.

Eine Ausbildung zum C-Trainer ist immer auch eine Begegnung mit dem eigenen Können. Karate trainieren, ist das eine, aber Karate unterrichten, das ist noch mal etwas ganz anderes.
In Kurzform geht es bei der C-Trainer Ausbildung um Didaktik – was soll vermittelt werden sowie der Methodik – wie vermittle ich es. Damit ein jeder Schüler das Lernziel, geistig wie auch körperlich, erreicht.
Nach dem Ende der praktischen Prüfungen bekamen die beiden Referenten, nicht nur für ihren guten Lehreinsatz, sondern auch für die angenehme Atmosphäre während der gesamten Ausbildung, ein großes Lob von den Teilnehmern.

Nun möchten wir den neuen C-Lizenz-Trainern herzlich gratulieren sowie uns beim Ausbildungsteam für ihren guten Einsatz herzlich bedanken. Es sind:
Dominik Holst, 24 Jahre und vom TSV Bremervörde
Lars Hendrik Fuchser, 17 Jahre und vom TV Eiche Horn
Ngoc Son Paul Nhan, 19 Jahre und auch vom TV Eiche Horn
Wilhelm Spomer, 38 Jahre und vom SV–Nordenham sowie
Ingo Lukes, 58 Jahre und auch vom SV-Nordenham

Bericht und Bild: Ingo Lukes

Erfolgreiche DAN-Prüfungen

Gruppenbild von Benedict Neugebauer: Hintere Reihe von links, das Prüfungsgremium:
Franz Bohnert – 5. DAN, Peter Mixa – 7. DAN, Dr. Jürgen Fabian – 5. DAN, Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN sowie Werner Buddrus – 7. DAN

Vordere Reihe von links, die Prüfungsteilnehmer:
Yves Pascal Buddrus, Michael Pflästerer, Christina Thiel, Andrea Döpke und Paul Ngoc-Son Nhan

Wie es bereits seit Jahren üblich ist, werden bei den großen Lehrgängen, wie den Winter- und Osterlehrgängen in Bremen, bei den Sommerlehrgängen im Baden-Württembergischem Haslach sowie bei den Herbstlehrgängen in Meißen – Sachsen, auch Prüfungen bis maximal zum 5. DAN angeboten, da zu den genannten Lehrgängen auch immer die entsprechenden Prüfer als Referenten tätig sind.
Dem Prüfungsgremium unter dem Vorsitz von Dr. Elke von Oehsen stellten sich 4 Teilnehmer für den Wechsel von der Schülerklasse in die Meisterklasse, also zum 1. Schwarzgurt und 1 Teilnehmer ließ sich auf den 2. Meistergrad prüfen, also zum 2. DAN. Da sämtliche Inhalte der Prüfungsordnung einsehbar sind, gehen wir hier nicht im Detail auf die umfangreichen Prüfkriterien ein. Grundsätzlich gilt aber, dass die Prüflinge entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai-Stilrichtung innerhalb des Deutschen Karate Verbandes, dem DKV, nicht nur technisch geprüft werden, es wird ihnen auch konditionell einiges abverlangt. Und das ist auch der Grund für die entsprechend langen Vorbereitungszeiten für die einzelnen DAN-Graduierungen.
Darüber hinaus gibt es ein weiteres wichtiges Prüfkriterium, welches über dem fachlichem wie auch dem sportlichem steht. Es ist ganz einfach die menschlich-moralische Eignung, das Karate nur im positiven Sinne zu lehren bzw. anzuwenden sowie auch das Verständnis als aufrechte und integere Person durchs Leben zu gehen. Die Prüfung dieses Punktes wurde bereits während der Sichtung bei den Vorbereitungslehrgängen durchgeführt.
Im Prinzip ist es das, was die Gründungsväter der unterschiedlichen Karatestilrichtungen in ihren Leitlinien / Regeln bereits mit der Einführung ihrer Stile verabschiedet hatten!

Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an folgende Prüfungsteilnehmer:

Die Prüfung zum 1. DAN bestanden: Andrea Döpke aus Bad Fallingbostel, Michael Pflästerer aus Weinheim sowie Christina Thiel und Paul Ngoc-Son Nhan beide aus Bremen.
Zum 2. DAN bestand, Yves Pascal Buddrus aus Osterholz-Scharmbeck die Prüfung.

Auch geht unser Dank an die Trainer der Prüfungsteilnehmer sowie dem Prüferteam das auch schon lange vor der Prüfung mit Rat und Tat jedem zur Seite stand.


Bericht: Ingo Lukes

Zufriedene Karateka und Mitreisende..

In diesem Jahr fand der große Osterlehrgang der WadoKai – Stilrichtung des DKVs wieder, und bereits zum 35. Mal in Bremen erfolgreich statt. Der ausrichtende Verein war wie in jedem Jahr der TV – Eiche Horn, der eine hervorragende Organisation, auch weit über den Sportbetrieb hinaus, und auch ein sehr gut abgestimmtes Trainingskonzept, unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN und in Deutschland die höchstgraduierteste Karateka, den vielen Teilnehmern bot. Das sehr gut eingespielte Trainerteam mit Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN, Peter Mixa und Werner Buddrus – beide 7. DAN sowie Dr. Jürgen Fabian und Franz Bohnert– beide 5. DAN und Andreas Mörsch trainierte intensiv, aber immer eingehend auf sämtliche Graduierungen wie auch der damit verbundenen Altersstruktur in größeren wie auch in kleineren Gruppen. Dabei wurde das oben genannte Trainerteam vom erfolgreichen Wettkämpfer Andreas Mörsch – 3. DAN, durchgängig unterstützt. Sein Schwerpunkt war der sportliche Wettkampf mit dem Trainieren von schnellen Aktionen wie dem Ausweichen, aber auch den sofortigen Gegenangriff gezielt einzusetzen. Dieses zusätzliche Angebot wurde während des Lehrganges gut genutzt.

So konnten sämtliche Karateka, vom frischen Einsteiger bis zum DAN–Träger, von der Lehrgangsteilnahme nur profitieren, und das unabhängig davon, an welchem der 3 Tage man aktiv dabei war. Insgesamt hatten 14 Vereine Teilnehmer geschickt, und so trafen sich viele gute Bekannte aus Baden-Württemberg, Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie Niedersachsen wieder.

Dr. Elke von Oehsen, Hauptorganisatorin des Lehrganges: Uns ist vor allem wichtig, dass nicht nur miteinander nach Vorgabe trainiert wird, sondern dass die gesamte Lehrgangsatmosphäre schon motiviert, und dass ein jeder Teilnehmer weitere karatespezifische Kenntnisse / Techniken mit nach Hause nehmen kann, bzw. für sich im Bereich der Selbstverteidigung an Sicherheit dazu gewinnen kann! Das sind z. B.:
Die immer wieder geübten Grundtechniken (in den Details und auf Kraftausdauer, dies einzeln sowie in Kombinationen), verschiedene Kata (um das entsprechende Körpergefühl für die Einzelbewegungen zu bekommen), Partnerübungen (um die Strategien in der Anwendung am Partner zu verstehen), Messerabwehr und Stockkampf (um seinen Mut auch bei Waffenangriffen nicht zu verlieren), Bodenkampf (um auch am Boden handlungsfähig zu sein), Selbstverteidigung (um konsequent, spontan und kreativ zu agieren).
Zum Lehrgangsende wurden sämtliche Kata nacheinander gelaufen, damit jeder "animiert" wurde, sämtliche Kata immer präsent zu haben und nicht zu vergessen.


Nach dem Lehrgang zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit der Ausrichtung, der feinen Unterteilung in kleine Trainingsgruppen sowie der Trainingsmethodik des Trainerteams. Auch das Trainerteam war sehr zufrieden mit dem Einsatz sowie den Leistungen seiner Schützlinge. Und eben durch diese vielen gemeinsamen Trainingseinheiten sowie dem guten Miteinander kam der Austausch mit den Sportlerinnen und Sportlern der anderen Vereine nicht zu kurz.

Recht interessant waren für die Mitreisenden die guten Freizeitangebote wie: Das Universum – großes Mitmachmuseum für jedes Alter –, die Botanika – ein Naturerlebniszentrum mit Schmetterlingshaus usw. –, die Schlachte – Uferpromenade mit viel Gastronomie und Außenbetrieb direkt an der Weser –, der Schnorr – historisches Stadtviertel mit engen Gassen sowie weiteren Angeboten, auf die sich die Partner schon freuten. Ein ganz besonderes Highlight war die angebotene Führung durch das große Teufelsmoor. Dr. Elke von Oehsen hatte die mehrstündige Tour zuvor langfristig vorbereit und am Samstagnachmittag, im Anschluss an die DAN-Prüfung, führte sie den Konvoi, der aus mehreren vollbesetzten Fahrzeugen bestand, persönlich an. Immer wieder wurden Zwischenstopps eingelegt und so konnte Dr. Elke von Oehsen den Teilnehmern durch ihre lebendige Erzählweise viel Wissenswertes zum Moor, seinen Torfkähnen, dem Gezeiteneinfluss durch die Nordsee, der Renaturierung des Moores usw. vermitteln. Da auch ein Moorbereich offiziell an einer Stelle betreten werden durfte, konnten die Teilnehmer auch spüren wie sich ein Schwingboden unter ihren Füßen verhält.

Vielen Dank an alle, auch den vielen ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund, dass dieser Lehrgang stattfinden und so gut laufen konnte!

Gruppenbild von Ulrike Klingler

Bericht: Ingo Lukes

Kata-Nachwuchsturnier in Osterholz

Siegerehrung der männlichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Linus Lampe vom TV Eiche Horn
2. Platz: Ernesto Bscheidl vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Elias Bergmann vom 1. Budo Club OHZ

Wieder ein rundum gelungenes Kata-Nachwuchsturnier, welches vom 1. Budo Club Osterholz-Scharmbeck ausgerichtet wurde!


Auch in diesem Jahr richtete der 1. Budo Club OHZ wieder für die umliegenden Vereine das sehr beliebte Kata-Freundschaftsturnier für die Nachwuchskarateka in allen Altersgruppen aus. Neben dem 1. Budo Club OHZ starteten die folgenden Vereine: TSV Bremervörde, TSV Gnarrenburg, TV Eiche Horn sowie der SV Hepstedt/Breddorf. Erfreulich waren die kurzen Anfahrtszeiten von max. 50 Minuten sowie der Turnierbeginn um 10.30 Uhr. Dadurch wurde sichergestellt, dass insbesondere die Kinder und Jugendlichen ausgeschlafen und motiviert an den Start gehen konnten.
Werner Buddrus, Hauptorganisator des Turniers: Mit diesem Turnier soll der Nachwuchs in allen Altersgruppen an den Wettkampf und die Turnieratmosphäre unter realistischen Bedingungen herangeführt und begeistert werden!
Insgesamt nahmen knapp 60 Teilnehmer an dem Turnier, das als Kata-Einzelstart nach dem brasilianischen K.O.-System mit Trostrunde ausgetragen wurde, teil. Hiervon qualifizierten sich 29 Starter für die vorderen Plätze in den jeweiligen Gruppen und Klassen. Siehe die Siegerlisten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten, aber auch genauso an diejenigen, die sich der Herausforderung stellten, zwar keine Platzierung erreichten, aber für sich persönlich dazugewonnen haben!
Somit konnten alle zufrieden mit ihrer Turniererfahrung und einem Blick über den "Tellerrand" sowie der Vorfreude auf das nächste Jahr, den Heimweg antreten.

Auch geht ein großer Dank an Werner Buddrus sowie die vielen ehrenamtlichen Kampfrichter, die Cafeteria sowie alle Helferinnen und Helfer an seiner Seite, die das Turnier in dieser Größe erst ermöglicht haben!

Weiterhin viel Erfolg!

Kurz zur Kata:
Eine Kata ist eine Kombination – Übungsform – von unterschiedlichen einzelnen bereits erlernten Abwehr- und Gegenangriffstechniken entsprechend der jeweiligen Graduierung, also der Gürtelfarbe. Somit ist es eine Choreographie von Techniken, die mit dem Arm, der Hand, dem Bein bzw. dem Fuß ausgeführt werden und die an ihren Höhepunkten mit Kampfschreien, dem Kiai, noch verstärkt werden. Die Ausführung erfolgt ohne direkten Partner. Bewertet werden die Katas hinsichtlich der angewandten Kraft, der Schnelligkeit, dem Rhythmus, dem Ausdruck, der Sauberkeit der Techniken sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner.

Siegerehrung der Erwachsenen:

1. Platz: Melanie Sikau vom TSV Bremervörde
2. Platz: Joachim Paschke vom SV Hepstedt/Breddorf

Alle Platzierungen

Siegerehrung der männlichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Linus Lampe vom TV Eiche Horn
2. Platz: Ernesto Bscheidl vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Elias Bergmann vom 1. Budo Club OHZ

Siegerehrung der männlichen Jugend U14:

1. Platz: Tristan Hashagen vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Tobias Ullrich vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Levi Wolff vom TV Hepstedt/Breddorf

Siegerehrung der männlichen Jugend U12:

1. Platz: Lionel Hulm vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Kairan von Wengelin vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Daniel Verhoven vom TV Hepstedt/Breddorf

Siegerehrung der männlichen Jugend U10:

1. Platz: Vadim Zeb vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Ian Luis Heistermann vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Minh Jan Zitzner vom 1. Budo Club OHZ

Siegerehrung der männlichen Jugend U8:

1. Platz: Jarik Busehros vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Lars Grellmann vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Johann Melloh vom 1. Budo Club OHZ


Siegerehrung der weiblichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Alina Katharina von Lieben vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Selina Kaufmann vom TV Hepstedt/Breddorf
3. Platz: Hanna Eilers vom TSV Gnarrenburg

Siegerehrung der weiblichenn Jugend U14:

1. Platz: Eileen Gast vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Milena Feld vom TSV Bremervörde
3. Platz: Alina Hahn vom TSV Bremervörde

Siegerehrung der weiblichen Jugend U12:

1. Platz: Elina van Baar vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Marielle Wintjen vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Ilana Busch vom TSV Gnarrenburg

Siegerehrung der weiblichen Jugend U10:

1. Platz: Lena Sophie Zeidler vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Nele Bogs vom TV Hepstedt/Breddorf
3. Platz: Marie Schirmacher vom TSV Bremervörde


Sämtliche Fotos von Julia Rosner

Bericht: Ingo Lukes

Erstmalig 2 ausgebildete Trainerassistenten in der Wadokai–Karateabteilung des SV-Nordenham!

Mit Erfolg absolvierten jetzt 2 Nordenhamer Karatesportler des SVN ihre Ausbildung zum Trainerassistenten. Es sind Kai Büsing und Wilhelm Spomer die das überregionale und ebenso stilrichtungsübergreifende Ausbildungsangebot des BKV – Bremer Karate Verbandes – annahmen und somit ihre Kenntnisse und Fertigkeiten offiziell erweitern konnten.

Das schon seit einigen Jahren gut eingespielte Referententeam, bestehend aus dem Bremer–Lehrwart, Andreas Seiler- 7. Dan Shotokan-Karate sowie Frank Steffen – 5. DAN Wado-Ryu-Karate, beide mit der A–Trainerlizenz, unterrichtete in Theorie und Praxis die folgenden Themen: Sportpolitik, Sportpädagogik, Sportbiologie, allgemeine Trainingslehre, Spezifika des Karate–Do sowie Karate im Breitensport. Dabei wurden im Wechsel Theorie und Praxis durchgeführt, bei denen die Teilnehmer ihre Kenntnisse sowie Lehrfähigkeiten, auch mittels einer Präsentation – Lehrprobe – zeigen mussten, und diese dann auch von den Lehrreferenten bewertet wurde.

Wieder beim Heimtraining nahmen die 2 Assistenztrainer die Glückwünsche des Abteilungsleiters und Trainers, Claus Bleckert – 3. DAN Wadokai-Karate, sowie der Abteilungskollegen gerne entgegen.

Ingo Lukes

Kampfsportler des SV-Nordenham beim 6. Anwenderlehrgang in Gnarrenburg dabei!

Gnarrenburg, 10.11.2018.

Am 6. Anwenderlehrgang in Gnarrenburg nahmen die Karate- und Ju-Jutsu Sportler des SV-Nordenham gemeinsam teil. Bei diesem Lehrgang standen besonders 2 Aspekte im Vordergrund. Zum einem wurde schwerpunktmäßig die richtige Anwendung der erlernten Karateabwehr- bzw. die Gegenangriffstechniken mit optimalem Körpereinsatz und Atmung einzeln, wie auch in Kombination am Partner trainiert und weiter verfeinert. Wobei die Zielflächen der Verteidiger auf die zentralen Nervendruckpunkte als gewollte Vitalpunktstimulation, entsprechend dem Kyusho-Jitsu ausgeführt wurden. Schnelle karatemäßige Tritt-, Schlag- oder Tritt-Schlagkombinationen wurden in zügiger Abfolge an den Pratzen mit unterschiedlich graduierten Partnern ausgeführt.

Der andere Schwerpunkt lag diesmal auf dem Umgang mit dem Langstock (Bo), dem Tonfa – einem kurzen Schlagstock mit charakteristischem Quergriff – sowie dem Sai, auch Saigabel oder Dreizack genannt. Diese 3 genannten Waffen sind ein fester Bestandteil des kampfsportmäßig eigenständigen Kobudo. Unter Kobudo versteht man im allgemeinem den Kampf mit alltäglichen Geräten, die von den Einwohnern Okinawas als Waffen genutzt wurden, da die damalige einfache Landbevölkerung offiziell keine regulären Waffen tragen bzw. nutzen durfte. Bei diesen Trainingseinheiten ging es um die grundlegende Handhabung dieser 3 genannten historischen Waffen.

Die beiden Organisatoren und Ausrichter der Gnarrenburger Karateabteilung, Yvonne Betke und Sascha Ryll, konnten fürs Karatetraining mit Werner Buddrus, 7. DAN und 3. DAN Kyusho-Jutsu, Jan Meinke und Marco Stelljes, beide 3. DAN, sowie Yvonne Betke, 2. DAN, ein sehr hochrangiges und eingespieltes Trainerteam gewinnen, welches sämtliche Karatelehrgangsthemen professionell abdeckte. Mit Olaf Seifert, 1. DAN und spezialisiert auf Gewaltschutztraining, übten die Teilnehmer das Erkennen von Gefahrensituationen, dem Ausweichen, die Deeskalierung, aber auch das konsequente Handeln, wenn notwendig. Für den zeitgleich stattgefundenen Bereich der Handhabung sowie dem Kampf mit historischen Waffen konnten die Ausrichter mit Dr. Hagen Walter aus Jena, 4. DAN Kobudo und 4. DAN Shorin-Ryu, sowie unterstützend Hans-Günter Krauskopf, 1. DAN, zwei optimale Trainer gewinnen, die ihren Trainingsschwerpunkt genau in diesem Bereich haben. Von den rund 90 Teilnehmern aus den umliegenden Vereinen, die auch gerne eine längere Anfahrt in Kauf nahmen, waren gut 60 Erwachsene und 30 Kinder am Start.
Zum Lehrgangsende bekamen die Ausrichter und ihr Helferteam der Cafeteria sowie die Trainerinnen und Trainer ein großes Dankeschön für ihren hervorragenden Einsatz sowie die Fähigkeit, die Teilnehmer immer wieder für den Karate- bzw. Kobudosport zu begeistern.

Ingo Lukes

Besuch von Dr. Hagen Walter

Es war eine Ehre – 6. Karate-Anwender-Lehrgang mit Weltmeister Dr. Hagen Walter

Gnarrenburg, 10.11.2018.

Es waren rund neunzig Karateka, die in diesem Jahr ins bescheidene Gnarrenburg reisten. Etliche Kilometer wurden dabei durch halb Niedersachsen zurückgelegt. Das Ziel: Der 6. Karate-Anwender-Lehrgang des TSV Gnarrenburg. Neben dem außergewöhnlichen Programm erklärte sich die hohe Beteiligung auch durch den Besuch des Ehrengastes: Dr. Hagen Walter – seines Zeichens Weltmeister im Kobudo; also dem Kampf mit traditionellen Waffen.

Der Anwenderlehrgang glänzte nun schon zum sechsten Mal durch seinen Blick über den Tellerrand. Das Karatetraining unterteilt man gern in drei grobe Bereiche: das Erlernen der Grundtechniken, das Erlernen des freien Kämpfens sowie das Erlernen der Katas – das sind vorgegebene Bewegungs- und Angriffsabfolgen. Beim Anwenderlehrgang wurden andere Themen aufgegriffen: das gezielte Angreifen von Nervendruckpunkten, Gewaltschutz- und Stresstrainings oder das Verhalten im Bodenkampf. Einen Schwerpunkt dabei bildete die Einführung in drei Kobudo-Waffen: den Bo (Langstock), die Tonfa (Schlagstock) sowie den Sai (metallischer Dreizack). Für diese Einheiten konnte Dr. Hagen Walter gewonnen werden, der aktuellen Weltmeister in der Handhabung des Sai. Walter hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Lehrgangsteilnehmern, z.B. durch seine Schnelligkeit, die Klarheit in den Techniken und sein selbstbewusstes Auftreten. Außenstehende werden vielleicht schmunzeln, wenn einige Karatekämpfer auch seinen "Hüfteinsatz" lobten. Dieser ist besonders wichtig für das kraftvolle Ausführen von Schlägen. Ein teilweise schmerzhaftes Privileg war es da auch, dem Meister für Demonstrationszwecke herhalten zu dürfen.

Am Ende des sechsstündigen Lehrganges gingen die Teilnehmer sehr zufrieden und mit neuer Trainingsmotivation aus der Halle. Für 2019 ist ein weiterer Lehrgang geplant und schon jetzt freut sich der Verein auf neue, spannende Themen.


Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz